BPC-157 ist ein synthetisches Peptid, das vor allem aus präklinischen Modellen bekannt ist. Marketingaussagen gehen häufig deutlich weiter als die belastbare Evidenz beim Menschen.
Woher stammt die Bezeichnung?
BPC steht für „Body Protection Compound“. Die Bezeichnung selbst ist kein Wirksamkeitsnachweis und keine behördliche Qualitätsbestätigung.
Präklinische Daten richtig lesen
Tiermodelle können Hypothesen erzeugen und biologische Signalwege untersuchen. Unterschiede in Dosis, Stoffwechsel und Krankheitsmodell begrenzen die Übertragbarkeit auf Menschen.
Was beim Menschen fehlt
Für viele beworbene Einsatzgebiete fehlen robuste, große und unabhängige klinische Studien. Aussagen wie „heilt Sehnen“ oder „repariert Gelenke“ sind deshalb nicht sachgerecht.
Sicherheitslage
Die FDA nennt unter anderem mögliche Immunogenität, peptidbezogene Verunreinigungen und begrenzte Sicherheitsinformationen. Das bedeutet nicht, dass ein unbekanntes Risiko klein ist.